Fairtrade-Code

Hinter allen Fairtrade-Produkten stehen Menschen und ihre Geschichten

Logo des Fairtrade-Codes

Mit dem Fairtrade-Code begeben Sie sich auf eine virtuelle Reise zu den einzelnen Kooperativen und Plantagen in den Ländern des globalen Südens sowie den weiterverarbeitenden Partnerunternehmen in Europa. Die Berichte geben einen Einblick in das Leben und den Arbeitsalltag der Produzentinnen und Produzenten in den Anbauländern.

Und so einfach geht’s

Fairtrade-Code auf der Verpackung suchen

Der Fairtrade-Code ist eine 4-7-stellige Zahlenkombination, die sich gut sichtbar auf der Verpackung, dem Aufkleber, Etikett oder Anhänger des Produkts befindet.

Erläuterung: Auf manchen Fairtrade-Produkten finden Sie anstelle des Fairtrade-Codes die so genannte FLO-ID. Dies ist eine interne Identifikationsnummer von Produzenten, Händlern und Lizenznehmern und nicht mit dem Fairtrade-Code zu verwechseln. Der Fairtrade-Code ist ein freiwilliges Informationstool, das noch nicht von allen Partnerfirmen genutzt wird.

Code eingeben

Geben Sie den Fairtrade-Code Ihres Produktes in das grüne Suchfeld in der linken Navigation ein. Bei mobilen Endgeräten (wie Smartphones) finden Sie das Feld auf der Startseite.

Mehr erfahren

Sie erhalten einen Überblick über die Kleinbauernkooperative oder Plantage, die vom Kauf des Produkts profitiert sowie über Partnerunternehmen, die die Produkte herstellen.

DER WEG EINES FAIRTRADE-PRODUKTES

Wenn ein Produkt in jeder Phase der Produktion von nicht zertifizierter Ware getrennt weiterverarbeitet und gehandelt wird, ist dieses Produkt direkt physisch rückverfolgbar. Dies ist bei den meisten Fairtrade-Produkten der Fall.

Kakao, Fruchtsaft, Tee oder Zucker jedoch, werden nach Fairtrade-Standards mit Mengenausgleich gehandelt. Eine physische Rückverfolgbarkeit ist im Aufbau. Als entwicklungspolitisches Instrument der Armutsbekämpfung ist für diese Produkte der Mengenausgleich zulässig: Die Rohstoffe werden von Fairtrade-Bauernfamilien geerntet und können am Produktionsort im Süden oder während des Verarbeitungsprozesses im Norden mit nicht-zertifizierten Rohstoffen gemeinsam verarbeitet werden (ähnlich dem Ökostromprinzip). Konsumentinnen und Konsumenten haben dennoch die Gewissheit, dass für das gekaufte Produkt die Fairtrade-Vorteile bei den jeweiligen Produzentenorganisationen ankommen. Die eingekauften und die verkauften Fairtrade-Mengen müssen einander in der gesamten Lieferkette entsprechen.