Fairtrade und die SDGs

Sustainable Development Goals

Die Weltgemeinschaft hat sich im Jahr 2015 auf 17 globale Sustainable Development Goals geeinigt, um die Welt gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Doch wie geht es benachteiligten Menschen im globalen Süden fünf Jahre später? Welche Herausforderungen haben sie? Haben sie Hoffnung in die Zukunft? In "Make The World a Better Place" sprechen die Menschen, die direkt betroffen sind und sich engagieren, damit wir die Welt fairer gestalten können.

Knapp fünf Jahre nach Inkrafttreten der SDGs können wir mit Selbstbewusstsein sagen, dass sich Fairtrade immer mehr zu einem wirkungsvollen Partner bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele etabliert. Durch das Festlegen von Schwerpunktthemen, die Weiterentwicklung von Schulungsprogrammen, durch effiziente, partnerschaftliche Projekte im Süden sowie ergebnisorientierte Advocacy- und Lobbyarbeit im Norden leistet Fairtrade direkt und indirekt Beiträge zu vielen der 17 Nachhaltigkeitszielen. Die Nachhaltigkeitsziele enthalten unter anderem Verpflichtungen bezüglich Ernährungssicherheit, nachhaltiger Landwirtschaft, Gleichberechtigung und das Recht auf Schulbildung – alles Bereiche, in denen Fairtrade bereits Wirkung entfaltet.

Wie Fairtrade zur Erreichung der SDGs beiträgt

Der Grossteil der UN-Nachhaltigkeitsziele nimmt Bezug auf Ernährung und Landwirtschaft. Nicht nur in den Anbauländern, auch für Verarbeiter und Konsumenten greifen die SDGs und die Ziele von Fairtrade ineinander:

Einkaufskorb (Copyright: Patrick Gutenberg für Max Havelaar)

Faire Vielfalt – nachhaltiger Genuss

Für Fairtrade hat SDG 12 "Nachhaltiger Konsum und Produktion" eine zentrale Rolle. Von Kaffee, Kakao oder Bananen über Saft, Tee, Reis, Honig und Zucker bis hin zu Textilien, Blumen und Gold – bei all diesen Produkten macht Fairtrade einen Unterschied für die Bäuerinnen und Arbeiter in Entwicklungs und Schwellenländern. Mittlerweile tragen in der Schweiz über 3000 Produkte das Fairtrade-Label.

Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten leisten wir alle einen Beitrag zur Stärkung von Kleinbauernorganisationen und Beschäftigten in Entwicklungs- und Schwellenländern und für einen Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise.