Die Fairtrade-Produzenten

Hinter jedem Produkt stehen Menschen

Auf der Weltkarte sehen Sie eine Auswahl der Fairtrade-Produzenten, deren Produkte und Rohstoffe in der Schweiz verkauft werden*. Mit den Filtern können Sie bequem nach Produkten und/oder Ländern suchen.

Die Maasai Flowers Blumenfarm in Kenia

Die Maasai Flowers Blumenfarm gehört zur Sian Roses-Gruppe, welche zu den führenden Produzenten von hochwertigen Rosen in Kenia zählen. Maasai Flowers ist stolz, Fairtrade-zertifiziert zu sein, legt sehr viel Wert auf Sozialleistungen für Ihre ArbeiterInnen und ist in eine Reihe von CRS-Maßnahmen für die Gemeinschaft involviert.

Ort/Land
Navaisha, Ke

FLO-ID
29533

Organisationsform
Plantage

Fläche
43 ha

Produktion
50 Mio (Stems)

Gründung
2008

Zertifizierung
2014

Arbeiterinnen / Arbeiter
651

www

 

Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte

Schulstipendien

Stipendien für bedüftige Kinder

Pflanzen von Bäumen

Vergünstigtes Essen für Mitarbeiter

Sportaktivitäten

 

Über die Maasai Flowers Blumenfarm

"Maasai Flowers Ltd. ist die jüngste unter den Sian-Rosen-Farmen und liegt 40 km südöstlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi und 20 km südlich des internationalen Flughafens Jomo Kenyatta. Die Farm liegt 1.750 m über dem Meeresspiegel und wurde 2008 eröffnet. Die Farm hat seit ihrer Gründung normale Rosen und Spritzrosen angebaut und exportiert und verfügt über eine voll funktionsfähige Vermehrungseinheit. Sian hat biologische Kontrollen als Teil der integrierten Schädlingsbekämpfungsstrategie eingeführt. Dazu werden Insekten namens Phytoseiulus persimilis eingesetzt, ein sehr erfolgreiches biologisches Bekämpfungsmittel zur Bekämpfung von Spinnmilben in Gewächshäusern. Das Verfahren hat durch die Förderung eines kostengünstigen Schädlingsmanagements infolge des reduzierten Einsatzes von Chemikalien und Düngemitteln zur Verringerung von Umwelt- und Wirtschaftsrisiken beigetragen und ist damit eine umweltfreundliche Option."

 

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Bäuerinnen und Bauern, Arbeiterinnen und Arbeiter auf der ganzen Welt sorgen dafür, dass wir täglich ein umfangreiches Warenangebot vorfinden. 70% der Weltbevölkerung ernährt sich von Lebensmitteln, die von 500 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern angebaut wurden. Landwirtschaft ist die bedeutendste Einkommens- und Beschäftigungsquelle für arme Haushalte in ländlichen Gebieten, 40% der gegenwärtigen Weltbevölkerung bestreitet aus ihr ihren Lebensunterhalt.

Das weltweite Handelssystem sorgt dafür, dass die Vorteile des Welthandels ungerecht verteilt sind und die Menschen am Anfang der Lieferkette in sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern mit schlechteren Ausgangsbedingungen, weniger Einfluss und prekäreren Arbeits- und Lebensverhältnissen zu kämpfen haben.

Ausserdem sind kleinbäuerliche Betriebe vom Klimawandel am härtesten betroffen. Nutzflächen der Grössenordnung von 12 Millionen Hektar pro Jahr werden wegen Wüstenbildung und Dürre unbebaubar. Bereits ein geringer Temperaturanstieg von 1°C führt zu Ernteeinbussen von 5-10% für die verbreitetsten Getreidearten. In den letzten zehn Jahren des 20. Jahrhunderts lebten 99 von 100 Menschen, die in klimabedingten Naturkatastrophen ums Leben kamen, in ärmeren Ländern.

Rechte stärken, Lebensalltag verbessern

Fairtrade ermöglicht es Produzentinnen und Produzenten aus Regionen wie Afrika, Asien und Lateinamerika, zu einer einflussreichen Kraft für Veränderungen in ihrem Umfeld zu werden und selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten.

Rund 1.66 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen aus 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade. Bäuerinnen und Bauern schliessen sich in demokratischen Organisationen zusammen, die ihre Interessen auf dem Markt besser vertreten und über gemeinsame Anschaffungen und Fortbildungen ihre Ernteerträge erhöhen. Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen erhalten durch Fairtrade die Unterstützung, ihren Rechten und Bedürfnissen über demokratische Interessenvertretungen wie Gewerkschaften eine einflussreiche Stimme zu verleihen und bessere Arbeitsbedingungen sowie eine stabilere Lohnsituation zu erreichen.

Prämie und politische Teilhabe

Sie alle profitieren von der Fairtrade-Prämie, die Projekte zur Verbesserung ihres eigenen Lebensalltags  und des Alltags ihrer Familien und ihrer Umgebung finanziert: Bildung, Gesundheitsversorgung, Verbesserungen der Wohnsituation und Massnahmen zur Steigerung der Produktivität landwirtschaftlicher Kleinbetriebe.

Im Fairtrade-System verfügen sie als Mitglieder der Produzentennetzwerke Fairtrade Africa, Network of Asian and Pacific Producers (NAPP) und Coordinator of Fairtrade Latin America and the Caribbean (CLAC) über 50% der Stimmen in der Fairtrade-Generalversammlung.

Fairtrade-Produzenten-Karte

Erfahren Sie mehr über die Produzenten und wie Fairtrade für die Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter einen Unterschied macht. Filtern Sie bequem nach den Produkten und Orten, die Sie interessieren.