Die Simbi Roses Farm in Kenia

Etwa 60 Kilometer nördlich von Nairobi liegt in der Region Thika die Simbi Roses Farm. 1995 wurde die zwei Hektar große Farm in mitten von Kaffeeplantagen gegründet. Im Laufe der Jahre wurde die Fläche immer weiter ausgebaut. Mittlerweile hat die Farm eine Größe von rund 23 Hektar erreicht. Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Simbi Roses Farm produzieren dort rund 40 Millionen Fairtrade-Rosen im Jahr. Durch die Fairtrade-Zertifizierung wird die Lebensqualität der Beschäftigten und ihrer Gemeinden nachhaltig verbessert.


Ort/Land
1000 Thika, Kenia KE

FLO-ID
19468

Organisationsform
Plantage

Fläche
23.00 ha

Produktion
999999.99 sti

Gründung
1995

Zertifizierung
2009

Arbeiterinnen / Arbeiter
558

 

Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte

Sanierung des Bürogebäudes und der Klassenzimmer in der örtlichen Schule.

Stipendien für die Schulbildung der Kinder der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Pflanzen von Bäumen in der Umgebung der Schule.

Trainings und Workshops für die Arbeiterinnen und Arbeiter, die sich in den Arbeitergremien der Plantage engagieren.

 

Die Farm liegt in rund 1.600 Meter Höhe und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Oldonyio Sapuk National Park. Die Region Thika ist Dank des warmen Klimas und der Wasserversorgung durch einen Damm ideal für den Anbau von Rosen geeignet. Die Simbi Roses Farm ist in punkto Qualität und Service eines der führenden Unternehmen in der Region Thika. Die Farm bietet über 10 verschieden Rosenarten auf dem internationalen Markt an.

Durch Fairtrade erhalten die Arbeiter und Arbeiterinnen eine Fairtrade-Prämie, die es ihnen ermöglicht, verschiedene Projekte zu realisieren. Sie verbessern dadurch die Lebensumstände der Beschäftigten und ihrer Gemeinden. Ein wichtiges Projekt wurde bereits in Angriff genommen: Die Sanierung des Bürogebäudes und der Klassenzimmer in der örtlichen Schule. Die alten kaputten Holzfenster wurden durch neue Glasfenster ersetzt und der unebene Fußboden, der voller Risse und Löcher war, wurde begradigt. Ein Anfang ist gemacht. Nun werden weitere Projekte realisiert, wie beispielsweise ein Stipendienangebot zur Schulbildung der Kinder.

 

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