Die Blumenfarm Shalimar Flowers in Kenia

Nördlich des Naivasha Sees gelegen, produziert Shalimar Flowers das ganze Jahr über Rosen und andere saisonale Blumen für den europäischen Markt. Das Gelände der 1998 gegründeten Blumenfarm umfasst 170 Hektar, auf denen sich die Arbeiterinnen und Arbeiter um die Rosen – von ihrer Aufzucht bis zur versandfertigen Verpackung - kümmern. Daneben baut Shalimar Flowers auch diverse Gemüsesorten an. Diese werden aber noch nicht über den Fairen Handel vertrieben.


Ort/Land
Naivasha, Kenia KE

FLO-ID
3598

Organisationsform
Plantage

Fläche
170.00 ha

Gründung
1998

Zertifizierung
2005

Arbeiterinnen / Arbeiter
600

 

Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte

Infrastruktur:
Bau und Renovation von Schulzimmern und Verwaltungsgebäuden in mehreren umliegenden Schulen.

Umwelt:
Bau eines Abwassersystems und Massnahmen zur Wiederaufbereitung des Wassers

 

Fairtrade schützt die Rechte der Beschäftigten bei Shalimar Flowers und stärkt sie nachhaltig. Die zertifizierte Blumenfarm muss sich strikt an die Fairtrade-Standards für Blumen halten. Das bedeutet vor allem:


  • Es existiert eine demokratisch gewählte Vertretung der Arbeiterinnen und Arbeiter (das so genannte Prämienverwendungskomitee). Diese Vertretung entscheidet über die Verwendung der Fairtrade-Prämie. Arbeitern und Arbeiterinnen wird ein Einspruchsrecht eingeräumt.

  • Die Fairtrade-Prämie wird für die Entwicklung der Gemeinschaft und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen verwendet.

  • Zwangsarbeit und Arbeiten für Kinder unter 15 Jahren ist auf der Farm verboten. Bei Kindern über 15 Jahren, die auf der Plantage beschäftigt sind, darf die Arbeit die Schulbildung nicht beeinträchtigen. Kinder dürfen keiner Arbeit ausgesetzt werden, die gesundheitsgefährdend ist.

  • Auf der Blumenfarm ist eine eigenständige, unabhängige Vertretung der Beschäftigten zugelassen.

  • Löhne sind gleich oder liegen höher als die gesetzlichen oder regionalen Durchschnittslöhne.

  • Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit der Arbeiter sind vorhanden. Eine detaillierte Auflistung von Sicherheitsvorschriften speziell für die Blumenproduktion schränkt den Gebrauch von Agro-Chemikalien ein und untersagt den Einsatz von verbotenen Pestiziden.

 

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