Die Bananen-Plantage Sociedad Agrícola Prieto in Ecuador


Ort/Land
Machala, Ecuador EC

FLO-ID
1539

Organisationsform
Plantage

Fläche
223.00 ha

Gründung
1996

Zertifizierung
2002

Arbeiterinnen / Arbeiter
272

 

Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte

Lohnerhöhungen:
Die Löhne konnten um USD 4 bis 6 pro Woche angehoben werden.

Lebensmittel:
Einrichten eines Ladens mit günstigen Dingen des täglichen Bedarfs

Gesundheitsprogramm:
Versorgung der lokalen Apotheke
Unterstützung bei der Bezahlung der Gesundheitsversicherung

Mikrokredite:
Arbeiter, die schon mindestens sieben Jahre bei Prieto arbeiten, erhalten Unterstützung beim Bau eines eigenen Hauses.

Bildung:
Finanzielle Unterstützung für den Kauf von Schulmaterialien der Kinder der Angestellten

 

Meine Arbeiter sind mehr als einfach eine Nummer für mich. Mir ist es wichtig, dass es Ihnen und ihren Familien gut geht.

Pablo Prieto, Eigentümer

„Meine Arbeiter sind mehr als einfach eine Nummer für mich. Mir ist es wichtig, dass es Ihnen und ihren Familien gut geht.“

Es ist feucht und warm - tropisch eben und aus einem Antennenradio scheppern ecuadorianische Chartbeats. Wir sind zu Gast bei der Bananenplantage Grupo Agrícola Prieto unweit der Stadt Machala im Südosten Ecuadors. Rund 300 Arbeiterinnen und Arbeiter ernten hier Bananen, prüfen deren Qualität, waschen, wägen und verpacken diese , sogar das Fairtrade-Label wird bereits hier auf die Bananen, die man später in der Schweiz kaufen kann geklebt.

"Die Welthauptstadt der Banane" wird Machala mit seinem Hafen Puerto Bolìvar, von dem aus Bananen in die ganze Welt verschifft werden, auch genannt. In zweiter Generation führt Pablo Prieto hier die 1996 gegründete Grupo Agrícola Prieto mit den vier Plantagen, bei denen er sich auf Bio-Bananen spezialisiert hat und seit nun zehn Jahren unter Fairtrade-Bedingungen produziert. Der "Comercio Justo" ist allgegenwärtig und wird stolz gelebt, so betont Pablo: "Meine Arbeiter sind mehr als einfach eine Nummer für mich. Mir ist es wichtig, dass es Ihnen und ihren Familien gut geht." Er ist sich sicher, dass es sich auch positiv auf die Qualität auswirkt, wenn die Arbeiter zufrieden sind. Und das scheinen sie zu sein - Asterio Sanmartín ist bereits seit fünf Jahren Präsident des Arbeiterkommitees, das sich für Rechte am Arbeitsplatz und beispielsweise auch Weiterbildung der Arbeiterinnen und Arbeiter kümmert. Auf die Frage nach seinem Traum, antwortet er: "Ein grosser Teil meiner Träume ist mit der Sicherheit, die ich hier bekomme und mit meiner zusätzlichen Funktion als Präsident des Arbeiterkommittees bereits Realität geworden". Man spürt, dass der 48-jährige zierliche Mann stolz auf seine Arbeit ist.

 

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