Fairtrade-Tee

So funktioniert der faire Handel

Tee ist nach Wasser das weitverbreitetste Getränk – pro Sekunde werden weltweit 15.000 Tassen getrunken. Auf Teeplantagen herrschen häufig sehr schlechte Arbeitsbedingungen. Und auch Tee-Kleinbauernfamilien brauchen dringend Unterstützung.

Produktinfos Schweiz

  • Lancierung: 1995
  • Herkunft: Indien, Sri Lanka, Tansania, Südafrika
  • Absatz: 63 t (2015) - Absatzentwicklung
  • Marktanteil: 5% (Detailhandel geschätzt)
  • Bioanteil: 73%

Factsheet

Fairtrade-Tee

Alles Wissenswerte über Fairtrade-Tee auf einen Blick.

Mehr erfahren

Teepflückerinnen

Erfahren Sie woher Fairtrade-Tee kommen und lernen Sie die Pflückerinnen und Pflücker kennen.

Mehr erfahren

Fairtrade-Standards

Ökonomisch - Ökologisch - Sozial: die Fairtrade-Standards.

Mehr erfahren

Herausforderungen

  • Tee wird sowohl in Teegärten als auch von Kleinbauernfamilien angepflanzt. Kleinbauernfamilien benötigen oft zusätzliche Unterstützung, um mit dem Preisdruck und der besseren Produktqualität von Teegärten mithalten zu können.
  • Viele Teepflückerinnen und Teepflücker in den Teegärten sind sowohl finanziell als auch zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse stark von ihren Arbeitgebern abhängig, da sie zumeist auf den Grundstücken der Teegartenbesitzer leben.
  • Prekäre Arbeitsbedingungen und eine Bezahlung unter dem Mindestlohn sind keine Seltenheit.

    Warum Fairtrade den Unterschied macht

    Fairtrade schafft bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen sowohl für Tee-Kleinbauernfamilien als auch für Teepflückerinnen und Teepflücker in Teegärten.

    Die Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale, ökologische und ökonomische Projekte

    Die Fairtrade-Prämie, die sowohl Kleinbauernfamilien als auch Teepflückerinnen und Teepflücker in Teegärten erhalten, ermöglicht Projekte, von denen die ganze Gemeinschaft profitiert. So werden zum Beispiel Schulen und Krankenhäuser gebaut oder aber auch produktivitäts- und qualitätssteigernde Massnahmen umgesetzt.

    Geregelte Arbeitsbedingungen in Teegärten

    Die Arbeitsbedingungen der Teepflückerinnen und Teepflücker sind in den Fairtrade-Standards genau definiert. So werden zum Beispiel Mutterschutz, die Länge der Arbeitszeiten, Schutzkleidung, Sanitäranlagen, verfügbares Trinkwasser und Erste-Hilfe Ausrüstung klar geregelt.

    Umweltstandards stellen den Menschen in den Mittelpunkt

    Durch Fairtrade-Standards zu den Themen Abfallmanagement, Boden- und Wasserschutz, Schutz der biologischen Vielfalt, Verbot gentechnisch modifizierten Saatguts, Verbot gefährlicher Pestizide etc. wird die Umwelt geschützt. Der Schutz des Menschen steht dabei im Vordergrund.

    Fairtrade in Zahlen

    Zahlen zu Fairtrade-Tee aus dem Monitoringbericht von Fairtrade International, siebte Ausgabe 2015.