Fairtrade-Gemüse

So funktioniert der faire Handel

Das Fairtrade-Angebot beinhaltet sowohl frisches Wurzelgemüse als auch verarbeitetes Gemüse und wird laufend ausgebaut. So sind zum Beispiel Süsskartoffeln und Maniok aus Costa Rica oder auch Maiskölbchen aus Indien und Thailand in der Schweiz mit dem Fairtrade-Label erhältlich.

In Südindien haben sich im Bundesstaat Karnataka beispielsweise 90 Kleinbauern zu einer Kooperative zusammengeschlossen, um eine Fairtrade-Zertifizierung zu erlangen. Sie sind die ersten zertifizierten Maiskölbchenproduzenten weltweit. Durch den Zusammenschluss zu einer Kooperative wollen sie ihre Lebensbedingungen und vor allem auch diejenigen ihrer Gemeinschaft verbessern. Denn häufig ist das Stück Land, das jeder von ihnen bebaut, nicht grösser als ein halbes Fussballfeld. Die Fairtrade-Standards stehen dafür, dass die Kleinbauerfamilien ihre Waren zu garantierten Preisen zu verkaufen können. So können sie ihre Zukunft und die Ihrer Kinder nachhaltig verbessern. 

Die Fairtrade-Produzenten

Erfahren Sie woher das Fairtrade-Gemüse kommen und lernen Sie die Kleinbauern und Arbeiterinnen hinter den Produkten kennen.

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Fairtrade-Standards

Fairtrade stellt nicht nur Anforderungen an den Anbau, sondern auch an die Wertschöpfungskette.

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Warum Fairtrade den Unterschied macht

  • Verbesserte Einkommenssituation und mehr finanzielle Stabilität für Kleinbauern
  • Geregelte Arbeitsbedingungen und verbesserter Gesund- heitsschutz für Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter
  • Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme dank Mitbestimmung in demokratisch organisierten Kooperativen und Arbeitergremien
  • Fairtrade-Prämien ermöglichen nebst Investitionen in Produktivität und Qualität, Entwicklungsprojekte, wie den Bau von Schulen, Investitionen in Wasserprojekte oder medizinische Versorgung
  • Wichtiger Beitrag an die Entwicklung ländlicher Gegenden
  • Schutz von natürlichen Ressourcen und Förderung der Bio-Landwirtschaft