Die Fairtrade-Produzenten

Hinter jedem Produkt stehen Menschen

Auf der Weltkarte sehen Sie eine Auswahl der Fairtrade-Produzenten, deren Produkte und Rohstoffe in der Schweiz verkauft werden*. Mit den Filtern können Sie bequem nach Produkten und/oder Ländern suchen.

Die Fairtrade-Blumenfarm Rainforest Farmlands Kenya Limited

Fleurafrica ist eine Rosenfarm der Rainforest Farmlands Kenya Ltd., die in der Naivasha-Region in Kenia liegt. Dort werden unter Fairtrade-Standards Rosen gezüchtet. Die Farm-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter profitieren von der langjährigen Erfahrung der Farmgründer genauso wie von den fairen Arbeitsbedingungen.


Ort/Land
Naivasha, Kenia KE

FLO-ID
31325

www


Selbstverständlich nachhaltig

Fleurafrica ist eine Rosenfarm der Rainforest Farmlands Kenya Ltd. die in der Naivasha-Region in Kenia liegt. Dort werden unter Fairtrade-Standards Rosen gezüchtet. Die Farm-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter profitieren von der langjährigen Erfahrung der Farmgründer genauso wie von den fairen Arbeitsbedingungen.

Die Farmgründer und Investoren Samuel Liberman und Peter Hannaford haben über 35 Jahre Erfahrung im Blumenhandel. In den 1970er schlossen sich die beiden in Kolumbien zusammen, um später auch nach Kenia zu expandieren. Die Fleurafrica-Farm in Kenia ist somit ihr neueres Projekt. Innerhalb des ersten Jahres nach Gründung gelang es ihnen die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Daneben ist die Farm noch mit weiteren Nachhaltigkeitssiegeln ausgezeichnet.

Für die Rosenzucht auf der Fairtrade-Farm Fleurafrica ist Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit. So wird Integrated Pest Management (IPM), also integrierter Pflanzenschutz betrieben, um Schädlinge fernzuhalten. Wo immer möglich werden biologische Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Das schont die Umwelt und die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Darüber hinaus besteht auf der der Fleurafrica-Farm eine nachhaltige wasserwirtschaftliche Infrastruktur. Zum einen gibt es große Regenauffangbecken, die zum Beispiel der Bewässerung der Rosen dienen. Zum anderen bestehen Sumpflandschaften zur Erhaltung der natürlichen Landschaft.

Den Farm-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern steht zur Vorsorge und für Notfälle vor Ort eine medizinische Klinik zur Verfügung. Ein spezieller Fokus liegt auf der Frauengesundheit sowie der vorbeugenden Aufklärung zu HIV/Aids.

Den Familien mit Kindern stehen eine Schule und Kinderbetreuung zur Verfügung. Außerdem gibt es auf dem Gelände der Farm eine zentrale Mensa, mit einer täglichen Auswahl sorgfältig zubereiteter Speisen.

 

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Bäuerinnen und Bauern, Arbeiterinnen und Arbeiter auf der ganzen Welt sorgen dafür, dass wir täglich ein umfangreiches Warenangebot vorfinden. 70% der Weltbevölkerung ernährt sich von Lebensmitteln, die von 500 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern angebaut wurden. Landwirtschaft ist die bedeutendste Einkommens- und Beschäftigungsquelle für arme Haushalte in ländlichen Gebieten, 40% der gegenwärtigen Weltbevölkerung bestreitet aus ihr ihren Lebensunterhalt.

Das weltweite Handelssystem sorgt dafür, dass die Vorteile des Welthandels ungerecht verteilt sind und die Menschen am Anfang der Lieferkette in sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern mit schlechteren Ausgangsbedingungen, weniger Einfluss und prekäreren Arbeits- und Lebensverhältnissen zu kämpfen haben.

Ausserdem sind kleinbäuerliche Betriebe vom Klimawandel am härtesten betroffen. Nutzflächen der Grössenordnung von 12 Millionen Hektar pro Jahr werden wegen Wüstenbildung und Dürre unbebaubar. Bereits ein geringer Temperaturanstieg von 1°C führt zu Ernteeinbussen von 5-10% für die verbreitetsten Getreidearten. In den letzten zehn Jahren des 20. Jahrhunderts lebten 99 von 100 Menschen, die in klimabedingten Naturkatastrophen ums Leben kamen, in ärmeren Ländern.

Fairtrade bietet Unterstützung, damit südafrikanische Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Rechte kennen
Fairtrade bietet Unterstützung, damit Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Rechte kennen.

Rechte stärken, Lebensalltag verbessern

Fairtrade ermöglicht es Produzentinnen und Produzenten aus Regionen wie Afrika, Asien und Lateinamerika, zu einer einflussreichen Kraft für Veränderungen in ihrem Umfeld zu werden und selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten.

Rund 1.66 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen aus 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade. Bäuerinnen und Bauern schliessen sich in demokratischen Organisationen zusammen, die ihre Interessen auf dem Markt besser vertreten und über gemeinsame Anschaffungen und Fortbildungen ihre Ernteerträge erhöhen. Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen erhalten durch Fairtrade die Unterstützung, ihren Rechten und Bedürfnissen über demokratische Interessenvertretungen wie Gewerkschaften eine einflussreiche Stimme zu verleihen und bessere Arbeitsbedingungen sowie eine stabilere Lohnsituation zu erreichen.

Prämie und politische Teilhabe

Sie alle profitieren von der Fairtrade-Prämie, die Projekte zur Verbesserung ihres eigenen Lebensalltags  und des Alltags ihrer Familien und ihrer Umgebung finanziert: Bildung, Gesundheitsversorgung, Verbesserungen der Wohnsituation und Massnahmen zur Steigerung der Produktivität landwirtschaftlicher Kleinbetriebe.

Im Fairtrade-System verfügen sie als Mitglieder der Produzentennetzwerke Fairtrade Africa, Network of Asian and Pacific Producers (NAPP) und Coordinator of Fairtrade Latin America and the Caribbean (CLAC) über 50% der Stimmen in der Fairtrade-Generalversammlung.

Fairtrade-Produzenten-Karte

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