Die Fairtrade-Produzenten

Hinter jedem Produkt stehen Menschen

Auf der Weltkarte sehen Sie eine Auswahl der Fairtrade-Produzenten, deren Produkte und Rohstoffe in der Schweiz verkauft werden*. Mit den Filtern können Sie bequem nach Produkten und/oder Ländern suchen.

Die Blumenfarm Agroganadera in Ecuador

Die seit 2006 Fairtrade-zertifizierte Blumenfarm Agrogana liegt in der ecuadorianischen Provinz Cotopaxi. Sie ist nach dem aktiven Vulkan benannt und liegt in der zentralen Andenregion. Rund 140 Beschäftigte produzieren unter fairen Bedingungen hauptsächlich Rosen.
Durch Fairtrade haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit ihre Lebensbedingungen zu verbessern.


Ort/Land
Latacunga, Ecuador EC

FLO-ID
4408

Organisationsform
Plantage

Fläche
20.00 ha

Produktion
9217.00 stk

Gründung
1997

Zertifizierung
2005

Arbeiterinnen / Arbeiter
140


 

Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte

Mikrokredite: Dank Mikrokrediten haben die Arbeiterinnen und Arbeiter ein Tierhaltungs- und ein Gartenbau-Projekt auf die Beine gestellt. Sie halten Hühner und Schweine und bepflanzen ein kleines Stück Garten. Die Ernte können sie für den Eigengebrauch verwenden oder auf den lokalen Märkten verkaufen.

Computerkurse

Boiler für die Warmwasserversorgung der Häuser

 

Die Blumenfarm AGROGANA in Ecuador – Faire Produktion an zwei Standorten

Agrogana hat zwei Produktionsstandorte, La Esperanza und Aliaga, mit rund 140 Beschäftigten.
Die Farm La Esperanza liegt in der Provinz Cotopaxi, 80 km südlich von Quito. Mit ihrem warmen Klima und 365 Sonnentagen im Jahr herrscht ein optimales Klima für hochwertige Rosen. Die Farm Aliaga ist etwa 20 Minuten entfernt von La Esperanza.
Cotopaxi ist die Bezeichnung des aktiven Vulkans der in der Region liegt. Für Touristen und Einheimische ist der Vulkan ein Anziehungspunkt.

 

Nachhaltigkeit durch die Fairtrade-Prämie

Die Umsetzung eigener Projekte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fairtrade-zertifizierten Farmen steht im Mittelpunkt. Und das ist ein Punkt, der eine Fairtrade-zertifizierte Farm deutlich von einer nicht Zertifizierten unterscheidet.

Die Lebensqualität wurde durch verschiedene Projekte deutlich erhöht.
Das Bildungsangebot, welches durch die Fairtrade-Prämie bisher verwirklicht wurde, reicht von Englisch- und Computerkursen hin zu Leseübungen für die Kinder der Farmbeschäftigten.

Auch die medizinische Versorgung hat sich spürbar verbessert.
So profitieren die Mitarbeiterinnen und die Ehefrauen von Arbeitern von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zur Vorbeugung von Brust- und Gebärmutterkrebs.

Dank Mikrokrediten haben die Arbeiterinnen und Arbeiter ein Tierhaltungs- und ein Gartenbau-Projekt auf die Beine gestellt. Sie halten Hühner und Schweine und bepflanzen ein kleines Stück Garten. Die Ernte können sie für den Eigengebrauch verwenden oder auf den lokalen Märkten verkaufen.

 

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Bäuerinnen und Bauern, Arbeiterinnen und Arbeiter auf der ganzen Welt sorgen dafür, dass wir täglich ein umfangreiches Warenangebot vorfinden. 70% der Weltbevölkerung ernährt sich von Lebensmitteln, die von 500 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern angebaut wurden. Landwirtschaft ist die bedeutendste Einkommens- und Beschäftigungsquelle für arme Haushalte in ländlichen Gebieten, 40% der gegenwärtigen Weltbevölkerung bestreitet aus ihr ihren Lebensunterhalt.

Das weltweite Handelssystem sorgt dafür, dass die Vorteile des Welthandels ungerecht verteilt sind und die Menschen am Anfang der Lieferkette in sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern mit schlechteren Ausgangsbedingungen, weniger Einfluss und prekäreren Arbeits- und Lebensverhältnissen zu kämpfen haben.

Ausserdem sind kleinbäuerliche Betriebe vom Klimawandel am härtesten betroffen. Nutzflächen der Grössenordnung von 12 Millionen Hektar pro Jahr werden wegen Wüstenbildung und Dürre unbebaubar. Bereits ein geringer Temperaturanstieg von 1°C führt zu Ernteeinbussen von 5-10% für die verbreitetsten Getreidearten. In den letzten zehn Jahren des 20. Jahrhunderts lebten 99 von 100 Menschen, die in klimabedingten Naturkatastrophen ums Leben kamen, in ärmeren Ländern.

Fairtrade bietet Unterstützung, damit südafrikanische Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Rechte kennen
Fairtrade bietet Unterstützung, damit Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Rechte kennen.

Rechte stärken, Lebensalltag verbessern

Fairtrade ermöglicht es Produzentinnen und Produzenten aus Regionen wie Afrika, Asien und Lateinamerika, zu einer einflussreichen Kraft für Veränderungen in ihrem Umfeld zu werden und selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten.

Rund 1.66 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen aus 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade. Bäuerinnen und Bauern schliessen sich in demokratischen Organisationen zusammen, die ihre Interessen auf dem Markt besser vertreten und über gemeinsame Anschaffungen und Fortbildungen ihre Ernteerträge erhöhen. Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen erhalten durch Fairtrade die Unterstützung, ihren Rechten und Bedürfnissen über demokratische Interessenvertretungen wie Gewerkschaften eine einflussreiche Stimme zu verleihen und bessere Arbeitsbedingungen sowie eine stabilere Lohnsituation zu erreichen.

Prämie und politische Teilhabe

Sie alle profitieren von der Fairtrade-Prämie, die Projekte zur Verbesserung ihres eigenen Lebensalltags  und des Alltags ihrer Familien und ihrer Umgebung finanziert: Bildung, Gesundheitsversorgung, Verbesserungen der Wohnsituation und Massnahmen zur Steigerung der Produktivität landwirtschaftlicher Kleinbetriebe.

Im Fairtrade-System verfügen sie als Mitglieder der Produzentennetzwerke Fairtrade Africa, Network of Asian and Pacific Producers (NAPP) und Coordinator of Fairtrade Latin America and the Caribbean (CLAC) über 50% der Stimmen in der Fairtrade-Generalversammlung.

Fairtrade-Produzenten-Karte

Erfahren Sie mehr über die Produzenten und wie Fairtrade für die Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter einen Unterschied macht. Filtern Sie bequem nach den Produkten und Orten, die Sie interessieren.