Gastro-Angebote in der Corona-Krise

LIEFERDIENST, TAKE-AWAY UND WEITERE ALTERNATIVEN

Viele Betriebe überlegen, ein Lieferangebot bzw. Abholservice während der Corona-Krise einzurichten – oder haben dies bereits getan. Die Vorteile: Lebensmittel, Personal und Geräte können weiterhin sinnvoll genutzt werden. Die Kunden bleiben erhalten und können weiterhin ihr Lieblingsgericht essen. Doch gibt es auch Alternativen? Wie können Gastronomen jenseits des Take-Away und Lieferdienstes ihr Geschäft aufrechterhalten?

Kreative Ideen für zusätzlichen Umsatz

Haben Sie die Umstellung auf einen Liefer- und Abholservice bereits geprüft und suchen nach Alternativen? Untenstehend finden Sie einige Vorschläge. Sofern Sie bereits ein spezielles Angebot haben – sei es ein Lieferdienst, Take-Away, Online-Kochkurs, etc. – stellen wir Ihnen gerne unsere Plattformen kostenlos zur Verfügung, um Ihr Angebot zu bewerben! Melden Sie sich dazu bei unserem Max Havelaar Gastronomie-Team per Mail. Wir sind für Sie da und tun unser Bestes!

Virtuelle Angebote
Rufen Sie Ihre Stammkunden zu einer Rettungsaktion auf. Diese können den Freunden Geschenkgutscheine zukommen lassen, um später in der Corona-freien Zeit gemeinsam bei Ihnen zu essen.
 
Kochboxen
Ihr Grosshändler beliefert Sie weiterhin mit frischem Obst, Gemüse und Fleisch? Stellen Sie daraus Kochboxen zusammen, die Ihre Kunden tagsüber abholen können oder geliefert werden. Eventuell könnte dies auch mit einem Kochkurs, einer Kochanleitung oder einem Rezept kombiniert werden.
 
Kochkurse
Bieten Sie einen virtuellen Kochkurs in Ihrer Küche an. So können Sie Ihren virtuellen Gästen den einen oder anderen kulinarischen Tipp vom Profi mitgeben. Ebenso können Sie 1×1-Kochkurse anbieten. Ob und wie viel dieser Dienst kosten soll, entscheiden Sie.  
 
Gefrorene und vakuumierte Menüs
Bieten Sie Ihre frisch zubereiteten Gerichte gefroren oder vakuumiert an. Ihre Kunden können gleich mehrere Portionen bestellen und den eigenen Tiefkühler bestücken, damit auch in diesen Zeiten für Genuss gesorgt ist. Gleichzeitig verhindern Sie in der Produktion Food Waste.

Lieferservice und Take-Away

Auch Sie möchten Ihren gastronomischen Betrieb kurzfristig zum Liefer- und Abholservice umstellen? Im Folgenden finden Sie unsere Empfehlungen:

1. Die Rahmenbedingungen eines Liefergeschäftes

Lage und Liefergebiet
Bedenken Sie die Lage und das Einzugsgebiet Ihres Restaurants. Bis zu welcher Entfernung können Sie liefern, ohne allzu grosse Qualitätsverluste oder ein kaltes Essen zu riskieren? Kommunizieren Sie online auf Ihrer Website oder bei Facebook und Instagram.

Vorbestellungen
Vorbestellungen zu sammeln kann sich lohnen. Einige Kunden liegen womöglich auf demselben Weg. Informieren Sie Ihre Kunden, bis wann Sie Vorbestellungen für das Abendessen oder den Mittagstisch entgegennehmen.

Abholservice / Take-Away
Am besten sind Sie und Ihre Gäste vor einer Infektion geschützt, wenn letztere das Lokal gar nicht erst betreten. Richten Sie dafür eine Theke an der Eingangstür oder ein Fenster ein.

Zahlmöglichkeiten
Viele Kunden bevorzugen aktuell elektronische Zahlungsmöglichkeiten – sei dies per Kreditkarte, EC-Karte, Twint oder PayPal. Viele Karten haben bereits die Möglichkeit, kontaktlos zu zahlen. Gerade bei der aktuellen Infektionsgefahr wird dazu geraten, auf Bargeld zu verzichten.

Klein aber fein
Trumpfen Sie auf mit einer kleinen Auswahl an frisch zubereiteten Menüs. 0815-Kost aus dem Tiefkühler kann sich der Gast aus dem Supermarkt holen. Bei Ihnen erwartet er auch Daheim etwas mehr. Lieber nur ein bis zwei Menüs, dafür mit dem gewissen Etwas an Frische und Geschmack.

2. Passende App-Anbieter

Um nicht alles alleine stemmen zu müssen, lohnt es sich allenfalls, mit einem App-Anbieter zusammenzuarbeiten. Die Auswahl ist gross, hier einige Vorschläge:

Was sind die Vorteile? Je nach Anbieter werden deren Fahrer eingesetzt, die das Essen abholen und zum Kunden liefern. Das heisst, Sie müssen sich lediglich um die Zubereitung kümmern. Der Kunde bestellt in der Regel per App oder online, Sie erhalten eine Benachrichtigung über ein Bon-System. Der Kunde kann entscheiden, ob er das Essen selbst abholen oder geliefert haben möchte.

Was sind die Nachteile? Die Anbieter erwarten für jede Bestellvermittlung eine Provision.

3. Werbevorlagen für die Gastronomie

Ihr neuer Lieferdienst ist erst dann eine gute Alternative, wenn Ihre Kundschaft auch davon erfährt.
Gute Werbung muss nicht teuer sein. Aktualisieren Sie Ihre Website und machen Sie online auf Ihr vorübergehendes Angebot aufmerksam. Idealerweise stellen Sie die aktuelle Karte online, sodass die Nutzer direkt wissen, was Sie heute anbieten.
 
Facebook, Instagram, WhatsApp: All das hilft Ihnen, Ihr Angebot an die Zielgruppe zu bringen. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Social-Media-Kanäle und erstellen Sie Storys und Posts. Machen Sie Ihre Gäste daheim “gluschtig”: Zeigen Sie gute Fotos Ihrer Gerichte.  
 
Wir haben Ihnen als Beispiele Werbevorlagen vorbereitet, die Sie anpassen und online stellen oder ausdrucken und an Ihren Laden hängen können: Druckvorlage / Druckvorlage, vereinfachte Version
So wissen alle, dass Sie weiterhin bei Ihnen bestellen und kaufen können.
 
Ausserdem empfehlen wir Ihnen, mittels einer Tafel, eines Holzaufstellers oder eines Kundenstoppers vor dem Lokal gut sichtbar auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen.

4. Benötigte Produkte für einen Lieferdienst

Je nach Essensangebot empfehlen wir unterschiedliche Formen der Verpackungen. Auch wenn es aus Umweltsicht gerade nicht sinnvoll ist, so raten wir von Mehrwegpackungen oder selbst mitgebrachten Dosen und Behältern ab. Sie erhöhen das Infektionsrisiko.
Entsprechende Verpackungen finden Sie auch bei Ihren Gastronomie-Zulieferern.
 
Fragen Sie nach, ob Einwegbesteck und Servietten nötig sind und geben Sie diese nicht pauschal bei. Das spart Geld und schont die Umwelt. In der Regel haben Ihre Kunden Besteck Zuhause.  

Gastro-Finder

Lust sich mit einem Gericht mit Zutaten aus fairem Handel verwöhnen zu lassen? Der Gastro-Finder zeigt Restaurants und Cafes, die dem Partnernetzwerk von Fairtrade Max Havelaar angehören.

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