Mit Fairtrade-Bananen für eine menschenwürdige Existenz

Weil es mir wichtig ist: dass ein Plantagenarbeiter seiner Tochter das Studium finanzieren kann

Weil die beiden Bananen-Plantagen Quinta Pasadena und Paso Robles in der Dominikanischen Republik Fairtrade-zertifiziert sind, arbeiten ihre Angestellten unter guten Bedingungen. Sie erhalten einen Vertrag, die Überzeit ist geregelt, es besteht Versammlungsfreiheit und es werden Schutzvorschriften kontrolliert. Dies verlangen die Fairtrade-Standards. Die Fairtrade-Standards fordern zudem, dass zumindest der nationale Mindestlohn gezahlt wird. Dies ist ein wichtiger erster Schritt.

Coop ist nun noch einen Schritt weiter gegangen: In Zusammenarbeit mit Fairtrade Max Havelaar hat die Detaillistin mit einem Projekt die Einkommen der Arbeiter dieser beiden Plantagen zusätzlich angehoben. Damit soll die Lücke zu existenzsichernden Löhnen geschlossen werden. Davon profitieren über 350 Arbeiterinnen und Arbeiter.  

Sie erhalten einen zusätzlichen Verdienst. Die meisten von ihnen sind Wanderarbeiter, die aus dem krisengeschüttelten Nachbarland Haiti stammen und ihre Angehörigen nun besser unterstützen können. Einer von ihnen ist Ishmin Alusha. Über diesen Extra-Betrag freut er sich aus einem ganz bestimmten Grund: «Ich habe eine Tochter, die in Haiti studiert. Jedes Mal, wenn ich diesen Zusatzverdienst erhalte, sende ich ihn in meine Heimat. Für sie!»

"Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmassnahmen." So steht es seit 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Erfahre hier, wie wir uns für das Recht auf eine menschenwürdige Existenz engagieren: Ein Einkommen, das zum Leben und nicht bloss zum Überleben reicht.