Max Havelaar an der Igeho

12.11.2007

Der faire Handel erobert die Gastronomie: Zum ersten Mal präsentiert sich die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) an der Igeho. Am Stand C63, Halle 1.1., stellt sie die Vielfalt von Fair-Trade-zertifizierten Produkten für die Gastronomie vor.

Jeder zweite Kaffee wird in der Schweiz ausser Haus getrunken. Die Gütesiegel-Organisation Max Havelaar will deshalb das im Detailhandel erfolgreiche Konzept des fairen Handels auf die Gastronomie übertragen. Am Stand C63, Halle 1.1 stellt die Max Havelaar-Stiftung die Vielfalt der Fair-Trade-zertifizierten Produkte für die Gastronomie vor. Zum Max Havelaar-Angebot gehören u.a Kaffee, Säfte, Tee, Zucker, Reis, Bananen, Schokolade, Ananas, Avocados, Honig. Das Sortiment wird laufend erweitert.

Die Welt des fairen Handels entdecken
14 Schweizer Kaffeeröster und -partner, die teilweise schon seit 15 Jahren einen Fair-Trade-Kaffee in ihrem Angebot haben, lassen am Max Havelaar-Stand ihre Fair-Trade-Kaffeemischungen degustieren. Zudem stellen vier Orangensafthersteller ihr Max Havelaar-zertifiziertes Saftangebot vor. Der als Bistro eingerichtete Stand zeigt auf, wie Gastronomiebetriebe ihr Engagement im fairen Handel kommunizieren können. Die Atmosphäre des fairen Handels lässt sich anhand eines Films über den Kaffeeanbau in Peru erleben.
Kaffee mit Max Havelaar-Gütesiegel ist u.a. auch Thema des Standes "Emotion Coffee" (Stand H40, Halle 2.1).

120 registrierte Gastronomie-Partner
Seit Mai 2007 können sich Gastronominnen und Gastronomen als Max Havelaar-Partner registrieren lassen und somit von zahlreichen Werbemöglichkeiten profitieren. In den ersten sechs Monaten haben sich rund 120 Gastronomiepartner registrieren lassen, darunter diverse Hotels, Cafés, Personalrestaurants, Tankstellenshops und Ausflugsziele. Zu den erstregistrierten Partnern zählen auch Brigit Leicht und Heinz Blattmann vom Kurhaus Weissenstein bei Solothurn. Sie sagen: "Produkte mit dem Max Havelaar-Gütesiegel sind qualitativ hochstehend und passen gut in unser Sortiment und zu unserer Philosophie. Die Resonanz der Gäste ist sehr gut."

Die Fair-Trade-Vorteile
Der faire Handel stärkt die Menschen im Süden. Produkte mit dem Max Havelaar-Gütesiegel stammen grösstenteils von Kleinbauern in benachteiligten Regionen. Sie erhalten für ihre Produkte einen stabilen Mindestpreis und profitieren von möglichst direkten und langfristigen Handelsbeziehungen. Das Max Havelaar-Gütesiegel garantiert zudem als einziges Label eine Fair-Trade-Prämie für Projekte, wie z.B. Weiterbildung oder Umstellung auf biologische Landwirtschaft. Die Kleinbauern und Arbeiterinnen entscheiden selbst, welche Projekte sie damit realisieren. Wie zum Beispiel die Kaffeebäuerin Teófila Diaz Vasquez, Mitglieder der Kooperative La Florida, Peru. "Ohne den fairen Handel wären wir alle nicht mehr hier."

Weitere Informationen:

Medienstelle Max Havelaar-Stiftung (Schweiz): Regula Weber, Vesna Stimac
Tel.: 044 278 99 05/ 06 oder r.weber@maxhavelaar.ch / v.stimac@maxhavelaar.ch oder besuchen Sie uns an der Igeho, Stand C63, Halle 1.1.

Downloads

Degustationsprogramm (PDF, 34 KB)
Medienmitteilung (PDF, 130 KB)

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