Neues Max Havelaar-Logo tritt in Aktion

29.02.2008

Ab 1. März hat die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) ein neues Erscheinungsbild. Alle Produkte der rund 100 Handelspartner werden neu beschriftet oder ganz neu verpackt. Den Anfang machen Bananen und Blumen.

Das neue Signet entspricht dem international einheitlichen Auftritt aller Fairtrade-Organisationen im Verbund FLO (Fairtrade Labelling Organizations International), zu dem auch die Max Havelaar-Stiftung gehört. Das neue Logo in den Farben grün, blau und schwarz zeigt einen glücklichen Menschen – einen Produzenten oder Konsumenten –, der im fairen Handel im Mittelpunkt steht. Es wurde 2002 von Interbrand entwickelt und ist im europäischen Raum bereits gut etabliert. Der Name Max Havelaar ist im Logo wie im Stiftungsnamen weiterhin wichtiger Bestandteil. Organisationsstruktur und Fairtrade-Standards bleiben unverändert.

Vorteile des neuen Logos

Mit dem modernisierten Auftritt will die Max Havelaar-Stiftung neue Geschäftsfelder erschliessen und zusätzliche Konsumentengruppen ansprechen. Im Vordergrund stehen ein Ausbau des Gastronomiekanals, eine Sortimentserweiterung bei Markenartikeln und im Qualitätsbereich sowie die Weiterentwicklung  im Detailhandel. Dazu Martin Rohner, Geschäftsleiter: «Neben einem moderneren Auftritt bringt uns das Logo auch viele praktische Vorteile. Produkte aus dem Ausland können einfacher in der Schweiz eingeführt werden und umgekehrt. Auch die Logistik bei den Frischwaren wird vereinfacht.» Der Relaunch wird ab KW 13 von einer ästhetisch hochwertigen Werbekampagne begleitet. Ein international einheitliches Logo ist eine wichtige Voraussetzung für ein weiteres nationales und internationales Wachstum von Fairtrade. Der Logowechsel ist ein logischer Schritt in der 15-jährigen Geschichte von Max Havelaar, in der die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerorganisationen und dem internationalen Verband FLO strategisch immer wichtiger wurde. Die Handelspartner der Max Havelaar-Stiftung begrüssen den Logowechsel. Die Umstellungsfrist beträgt 18 Monate.

Martin Rohner verkauft in Basel die ersten Rosen mit dem neuem Label

Martin Rohner, Geschäftsleiter der Max Havelaar-Stiftung, wird am 1. März zwischen 11h und 14h, im Rahmen der jährlich wieder kehrenden „Rosenaktion“ von Brot für alle und Fastenopfer, am Rümelinsplatz in Basel, die ersten Rosen mit dem neuen Signet verkaufen. Die Rosen stammen aus einer Max Havelaar Gütesiegel-zertifizierten Blumenfarm in Tansania. Die Arbeiterinnen und Arbeiter profitieren von geregelten Arbeitsverhältnissen, guten Arbeitsbedingungen sowie einer Fairtrade-Prämie für Projekte. Mit der Prämie werden u.a. die medizinische Versorgung und die Schulbildung der Kinder verbessert. Der Erlös des Rosenverkaufs fliesst in Projekte gegen Hunger.

Weitere Informationen zu Max Havelaar:

Medienstelle (Regula Weber, Vesna Stimac), Tel: 044 278 99 05/06 oder r.weber@maxhavelaar.ch
Logo und Fotos zum freien Download: http://www.maxhavelaar.ch/de/medien-info/pressebilder/

Zur „Rosenaktion“ von Brot für alle und Fastenopfer:

Brot für alle: Hanspeter Bundi, Telefon 031 / 380 65 80
Fastenopfer: Patrick Frei, Telefon 041 / 227 59 51

http://www.oekumenischekampagne.ch/cms/index.php

Max Havelaar in Kürze
Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) erteilt ein Gütesiegel für Produkte aus benachteiligten Regionen des Südens, die fair gehandelt sowie gemäss sozialen Standards und möglichst umweltschonend produziert werden. Die Einhaltung der internationalen Fairtrade-Standards wird von der unabhängigen Zertifizierungsstelle FLO CERT GmbH kontrolliert. Das Max Havelaar-Label gibt es für Bananen, Ananas, Mango, Avocado, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee, Schokolade, Kakao, Honig, Zucker, Reis, Blumen und Pflanzen sowie Baumwollprodukte.

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Medienmitteilung (PDF, 36 KB)

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