11.03.2010
Eine solide Mehrheit der Schweizer Bevölkerung steht klar hinter der Entwicklungszusammenarbeit. Sie betrachtet sie als eine wirksame Strategie zur Lösung der weltweiten Armuts- und Entwicklungsprobleme. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Alliance Sud und der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (Deza) hervor.
Die Stärkung des fairen Handels und die Bearbeitung globaler Probleme gelten als vordringliche Arbeitsfelder. 53% der Befragten befürworten eine Weiterführung auf bisherigem Niveau, 30% sprechen sich sogar für eine Erhöhung aus. Das ist eine Zunahme von 8% gegenüber 2004. Den privaten und staatlichen Akteuren wird im Allgemeinen hohe Professionalität attestiert. Die Entwicklungshilfe als Staatsaufgabe ist unbestritten. Mehrheitlich wird jedoch die Höhe der Ausgaben der Schweiz für Entwicklungszusammenarbeit in absoluten Beträgen und auch im Verhältnis zu anderen OECD-Ländern deutlich überschätzt.