02.03.2010
Mit der Ankündigung von Starbucks, im europäischen Raum alle Kaffeegetränke aus der Espressomaschine mit 100% Fairtrade-zertifiziertem Kaffee zuzubereiten, bekommt der Fairtrade-Kaffee, das Fairtrade-Produkt der ersten Stunde, einen wichtigen Schub. Dank der Umstellung wird Starbucks zum weltweit grössten Einkäufer von Fairtrade-zertifiziertem Rohkaffee und in der Schweiz zum grössten Kaffee-Gastronomiepartner. Dementsprechend grosse Auswirkungen sind bei den Produzenten im Süden zu erwarten. Tausende Kaffeebauern in Guatemala, Costa Rica und Peru werden direkt von Fairtrade profitieren können.
Martin Rohner, Geschäftsleiter von Max Havelaar (Schweiz) ist glücklich über die verstärkte Zusammenarbeit mit Starbucks: «Die Lancierung des Fairtrade-zertifizierten Espresso Roast passt perfekt zur Gastronomie- und Markenstrategie von Max Havelaar». Auch für Fairtrade international sei es ein wichtiger Schritt, der sich in grossen Verkaufsvolumen äussern werde. Allein durch die Zertifizierung des Starbucks Espresso Roast in Europa steige das durch Starbucks generierte Prämienvolumen auf mehr als 2,6 Millionen Euro pro Jahr. Die Fairtrade-Prämie werde von den Kleinbauern in gemeinschaftliche Investitionen wie Bildungsprojekte oder Infrastruktur investiert.
Weitere Informationen über die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Starbucks und Fairtrade finden Sie in der Medienmitteilung.
Porträt der Kaffeekooperative Fedecocagua in Guatemala
Porträt der Kaffeekooperative Tarazzú in Costa Rica
Porträt der Kaffeekooperative La Florida in Peru
Sehen Sie hier, wie der faire Handel den Kaffeebauern in Peru hilft.